wollishofen.net

Mit der Website wollishofen.net ist seit Anfang Mai das zweite elektronische Projekt des Monsalvat Verlags online.

wollishofen.net informiert über die Geschichte des kulturellen Wollishofen. Insbesondere über Personen, die in Wollishofen tätig sind beziehungsweise waren oder in dem Zürcher Stadtkreis leben oder gelebt haben. Zudem informiert die Website über öffentlich zugängliche Werke.

Das erste elektronische Projekt

Die Website Lebensreform in der Schweiz ist das erste elektronische Projekt des Monsalvat Verlags. Die Dokumentation in enzyklopädischer Form zur Geschichte der Lebensreform in der Schweiz seit dem Ende des 19. Jahrhunderts besteht seit 2006 und wird seither kontinuierlich ergänzt.

Um den umfangreichen wissenschaftlichen Teil zu schützen, sind mit der Übernahme des Projekts durch den Monsalvat Verlag alle Quellenhinweise, die Angaben zu Veröffentlichungen bei Personeinträgen sowie die Literatur und Links zu den Einträgen nur noch Mitgliedern zugänglich. Zudem wird bei einer Mitgliedschaft keine Werbung eingeblendet.

Geplant ist auch, die Fussnoten nur Mitgliedern zugänglich zu machen. Ausserdem geplant ist die Ergänzung der Einträge mit Bildmaterial, das ebenfalls nur Mitgliedern zugänglich sein wird.

Der Mitgliederbeitrag beträgt einmalig CHF 5.00.

Das erste erfolgreiche Projekt von 100-days.net

Geschafft! Mehr noch: Nicht nur ist innerhalb einer Woche der angestrebte Betrag von Fr. 750.00 zusammengekommen, sondern die geplante Publikation Fidus in der Schweiz des Monsalvat Verlags ist auch das erste erfolgreich abgeschlossene Projekt der Schweizer Crowdfunding-Plattform 100-days.net.

Beigetragen zum Erfolg haben bis jetzt 24 Spender und Spenderinnen. Ihnen sei auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt!

Trotzdem hat sich Crowdfunding als in Zukunft wohl nur beschränkt geeignete Finanzierungsform für Buchprojekte erwiesen. Auf einige der möglichen Gründe wurde bereits im Beitrag Zwischenbilanz hingewiesen.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist etwa auch, dass durch den Erfolg, wie vielleicht zu erwarten wäre, Aussenstehende einem Projekt kaum grösseres Interesse entgegenbringen und zur Unterstützung animiert werden.

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Zwischenbilanz

Die Zwischenbilanz am 5. Tag Crowdfunding für die Publikation Fidus in der Schweiz bei 100-days.net ist durchzogen.

Das mehr als halbvolle Glas: In den fünf Tagen sind über Fr. 500.00 zusammengekommen. Dies entspricht beim angestrebten Betrag von Fr. 750.00 rund zwei Dritteln. Das halbleere Glas: Die fehlenden 250 Franken entsprechen 10 Subskriptionen, und das ist nicht wenig…

Bemerkenswert ist, dass die Zusagen fast ausschliesslich von Facebook-Kontakten stammen. Ohne persönliche Einladung, scheint kaum jemand bereit zu sein, etwas beizutragen. Eine Aufdringlichkeit, die etwas Peinliches hat und der Sache unangemessen ist.

Dass Crowdfunding nicht so richtig zu funktionieren scheint, mag mit dem auf einen bestimmten Personenkreis beschränkten Interesse an Fidus und seiner Kunst zusammenhängen. Vielleicht entspricht es aber auch der gesunden Skepsis, in etwas zu investieren, das erst in der Planung ist. Und gerade beim Bücherkauf geht oft eingehendes Begutachten voraus. Schliesslich, und das gilt wiederum für jedes Crowdfunding-Projekt, ist trotz erfolgreicher Finanzierung mit dem Scheitern eines Projekts zu rechnen.

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24 Stunden Crowdfunding: Ist die Luft bereits draussen?

Das Crowdfunding für die Publikation “Fidus in der Schweiz” begann vielversprechend: In den ersten 12 Stunden sind bereits 12% der angestrebten 750 Franken zugesagt worden. Ganz herzlichen Dank!

Nach nun 24 Stunden Erfahrung besteht allerdings auch eine gewisse Skepsis, ob sich Crowdfunding für Projekte wie die Fidus-Veröffentlichung eignet.

So hat sich gezeigt, dass das Interesse an einem Projekt sehr schnell abnimmt. Die Aussicht darauf, nun 99 Tage vor sich hinzudümpeln, ist nicht unbedingt motivierend…

Vor allem fragt sich, wie förderlich das Umfeld ist. Was als anregend bunte Vielfalt verstanden werden kann, erweist sich möglicherweise als Hindernis. Seite an Seite etwa mit einem Viersterne-Hotel, das sich während der Fussball-Europameisterschaft diesen Sommer einen grosse Flachbildschirm in seinen Biergarten stellen möchte, oder einem Konzeptkünstler, der zur Vergrösserung der Schweiz europaweit in allen Hauptstädten aus einer öffentlichen Parkanlagen ein Stück Rasen entnehmen und in die Schweiz überführen will, ein seriöses Projekt vorstellen zu wollen, ist nicht ganz einfach.

Dazu kommt die vielleicht etwas zu verspielte Plattform 100-days.net selbst. Offensichtlich ist sie zugeschnitten auf ein jüngeres Zielpublikum. Und für dieses scheint Kunst und Kultur vor allem Kreativwirtschaft zu sein. Da ist Fidus fehl am Platz.

Für “Fidus in der Schweiz” scheint die Luft nach 24 Stunden bereits dünn geworden zu sein. Wenn sie nicht bereits draussen ist.

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Vorschau auf die Vorschau

Vorschau auf die Vorschau: Das Video für das Crowdfunding-Projekt bei 100-days.net, das ab 16. Februar 2012 online ist.

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Fidus bei 100-days.net

Crowdfunding oder nicht, das war die Frage (vgl. Fidus goes Crowdfunding. Oder doch nicht?).

In der Zwischenzeit ist entschieden: Die Publikation Fidus in der Schweiz wird ein Crowdfunding-Projekt bei 100-days.net. Beginn ist der 16. Februar 2012.

Das anvisierte Ziel ist ambitiös, entsprechen die Fr. 750.00 doch Zusagen von nicht weniger als Fr. 7.50 pro Tag. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Versuch nur um eine Art erweiterte Subskription. So erhalten nämlich die Booster, wie die Personen bei 100-days.net genannnt werden, die ein Projekt unterstützen, ab einem Beitrag von Fr. 25.00 ein Exemplar der geplanten Publikation.

Fidus in der Schweiz dokumentiert möglichst alle Werke von Fidus, die in der Schweiz entstanden sind. Das Büchlein wird die zweite Veröffentlichung in der Fidus-Reihe.

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Veröffentlichungen zu 100 Jahre Dada

Neben der Fidus-Reihe, von der bisher die Veröffentlichung Fidus-Serie zu den vom Jugendstilkünstler Fidus 1904 in Zürich gezeichneten Illustrationen für die Günther Wagner vorliegt, plant der Monsalvat in Zusammenhang mit dem 100-Jahre-Jubliäum von Dada, verschiedene Publikationen (am 5. Februar 1916 wurde das Cabaret Voltaire in Zürich eröffnet).

Als erstes erscheinen soll eine Veröffentlichung, die aus zwei Büchlein besteht: Zürich 1916 und Dada 1916 sollen parallel die Ereignisse in der Stadt und die Ereignisse im Zusammenhang mit der Bewegung dokumentieren.

Fidus goes Crowdfunding. Oder doch nicht?

Hierzulande ist Crowdfunding noch kaum üblich. Andernorts gilt das Finanzierungskonzept für Projekte, Produkte usw. auf der Basis sozialer Netzwerke als das grosse Ding.

Zumal es sich bei aller Ernsthaftigkeit auch um ein Spiel handelt: Nach dem Prinzip “Alles oder nichts” gibt es das Geld nur, wenn eine bestimmte Summe durch kleinere und grössere Beiträge in einer festgelegten Zeit zusammenkommt. Als Anreiz, sich zu beteiligen, erhalten Unterstützer und Unterstützerinnen je nach Höhe ihres Beitrags Prämien.

Selbstverständlich findet das alles im Internet statt, auf entsprechenden Plattformen. Wobei anzumerken bleibt, dass deren Betreiber und Betreiberinnen von den ausbezahlten Beträgen eine Provision kassieren oder eine Teilnahmegebühr verlangen. Weitere Informationen und Links sind beispielsweise im Eintrag Crowdfunding in der deutschsprachigen Wikipedia zu finden.

Mit 100-days.net kommt demnächst eine weitere Crowdfunding-Plattform dazu. Hinter ihr stehen Romano Strebel und Christian Klinner, die Betreiber der beliebten Stadtseiten und -Newsletter unter Ron Orp.

Vielleicht wäre die Finanzierung der nächsten Fidus-Publikation einen Versuch wert. Oder hat der Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Belohnung zu viel mit den Gesetzen des Marktes zu tun, denen sich Kunst und Kutur nicht unbedingt unterordnen sollten?

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Blog des Monsalvat Verlags

Der Monsalvat Verlag hat nun einen Blog.

In ihm wird regelmässig über Publikationen und Projekte informiert werden. Zudem sollen Themen im Zusammenhang mit Kunst, Kunstgeschichte und Kultur zur Sprache kommen.

Ich wünsche eine anregegende Lektüre!

Edi Goetschel, Monsalvat Verlag